ab 1945

Vor 1945 erfolgte die Instandhaltung von Kraftfahrzeugen in Cottbus in ca. neun eigenständigen und überwiegend privat betriebenen Werkstätten. Dazu kamen kleinere Handwerksbetriebe für Motorrad-, Pkw- und Kfz-Elektrikinstandsetzungen. Lastkraftwagen wurden meist in eigener Regie der Fahrzeughalter gewartet, so z. B. in Brauereien oder vom Verkehrsbetrieb der Stadt Cottbus. Der Bombenangriff am 15. Februar 1945 zerstörte einen Großteil der Werkstätten. Viele der noch existierenden Betriebe wurden in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. nach Gründung der DDR von der Treuhand übernommen. Am 1. August 1950 entstand die „Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) Kraftverkehrs- und Reparaturbetrieb Land Brandenburg, Einsatzstelle Cottbus VEB". Die erste Betriebsstätte für den Cottbuser Raum - der VEB Kraftverkehr Cottbus, Kfz-Reparaturwerk - etablierte sich 1951 in der Calauer Straße (ehemals Firma Wetteborn). Die eigentliche Gründung des Kraftfahrzeuginstandsetzungsbetriebes (KIB) Cottbus erfolgte am 1. Januar 1953 im Zuge der Ausgliederung aus dem VVB Kraftverkehrs- und Reparaturbetrieb.